Feuerwehrfahrt nach Lychen (11. – 14. Mai 2000)


Da die Aktiven unserer Wehr, wie schon erwähnt, recht aktiv sind, haben wir uns gedacht einmal richtig schön Urlaub zu machen. Darum arbeitete unser stellv. Ortsbrandmeister Wolfgang eine Kanutour aus. Er holte Angebote ein und wir schauten uns Landkarten und mögliche Fahrstrecken an. So entschieden wir uns für Lychen. Wir mieteten uns ein Bulli und ab ging es.

Wir starteten am 11. Mai mit 10 Kameraden . Nach einer doch recht anstrengenden Fahrt kamen wir auch irgendwann an. Am ersten Abend räumten wir unsere Zimmer ein und schauten uns den Ort Lychen an. Natürlich mußten wir auch die örtlichen Gaststätten testen.

Aber am Freitag Morgen, eigentlich viel zu früh um aufzusstehen, ging es los. Wolfgang war immer der Erste der wach war und die anderen (besonders die, die in im Wohnzimmer geschlafen haben) weckte. Aber nach einem guten Frühstück ging es los zum „Rudern“. Wir haben uns vom Bootsvermieter die Boote an unseren ersten Abfahrtspunkt bringen lassen und sind gestartet.

Die erste Tour ging über einige größere Seen und auch durch sehr dichten „Urwald“. Hier waren die „Flußläufe“ teilweise so schmal und flach, daß wir die Boote tragen mußten. In einigen Booten saßen halt Kameraden die nicht so leicht waren. Aber es gab auch Boote die nur getragen werden mußten, wenn eine Schleuse oder ein Wehr kam. Da es für viele von uns die erste Kanutour war, hatten wir am Abend und am anderen Tag doch ein wenig Muskelkater in den Armen und Schultern. Aber das sollte nicht lange anhalten.

Die Tour am zweiten Tag sollte noch anstrengender werden. Wir „kanuteten“ nur über offenes Gewässer. Und da es ziehmlich windig war, mußte auch viel gepadelt werden. Darum legten wir auch einige Pausen ein. Dieses Foto wurde nur gemacht, damit auch einmal einige knackige Männer im Internet stehen. Aber weiter mit der Tour. Für Verpflegung hatte jeder selbst gesorgt. Und so blieb es nicht aus, daß ein in rotem T-Shirt gekleideter Kamerad und sein Mitfahrer (Ich) schon zur Mittagspause nicht mehr ganz geradeaus rudern konnten. Und so kam es auch, daß mehrere Kameraden ins Wasser fielen und die Boote umkippten. Aber das gehört dazu. Nachdem wir nun wieder den Heimathafen angesteuert hatten, mußte aber doch noch ein Boot kentern. Aber dabei passierte es nun, das umzerstörtbare Paddel (lt. Bootsvermieter bzw. Hafenmeister) knickte in der Mitte ab. Das Beweisstück hängt jetzt bei uns im Gerätehaus zur Ansicht. Das Boot kippte jedoch nicht um.

Am Sonntag starteten wir noch frührer, weil wir kurz nach Mittag wieder die Heimreise antreten wollten. Es ging über einen See in den Verbindungskanal zum nächsten See.

Dies war eine recht ruhige Fahrt, da es nicht windig war. Aber trotzdem mußten wir nochmal eine Pause einlegen, um die letzte Verpflegung zu vernichten. Als wir am Ziel angekommen waren, holte der Bootsvermieter die Boote ab und wir konnten nach Hause fahren.

Nach diesem Sonntag war auch der Muskelkater wieder weg. Aber eins blieb, die Mückenstiche. Außerdem sind wir recht braun geworden, da wir sehr gutes Wetter hatten.

Zum Schluß noch ein Dank an Wolfgang für die gute Ausarbeitung der Tour. Bei der nächsten Fahrt nehmen wir Dich natürlich wieder mit.

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